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Im Eisack- und Pustertal | 1. Innsbruck-Brenner (Zug: 13,60 Euro mit Freizeitkarte) - Sterzing-Vahrner See (54,6km) |
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Man hat für heute ca. 35 Grad angesagt, also wollen wir auf jeden Fall den frühen Zug um 8.53 Uhr zum Brenner bekommen. Nach einer schlechten Nacht (zuviel gegessen, zu warm...) schälen wir uns um 6.00 Uhr aus dem Zelt und packen in einer guten Zeit. Man bekommt immer mehr Routine! Nach Innsbruck sind es ca. 9 km immer am Inn entlang und wir kommen so früh am Bahnhof an, dass wir noch in aller Ruhe dort frühstücken, die Tickets kaufen und auf den Bahnsteig gehen können. Der Zug wird in Innsbruck eingesetzt und so können wir auch früh in aller Ruhe einsteigen und die Räder verstauen. Was sowieso recht einfach ist, es handelt sich um einen Talent-Zug, wie wir ihn von zu Hause kennen, mit dem praktischen, niedrigen Einstieg. Was uns allerdings zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass der Radweg doch immer wieder rauf und runter geht, und zwar kräftig! (12 % und 15 % sind keine Seltenheit). Und das, obwohl es im Eisacktal ja eigentlich nurl abwärts geht! Anfangs klappt es noch ganz gut, aber mit zunehmender Kilometerzahl schwinden die Kräfte und die Moral - ob man doch das ein oder andere zu Hause lassen sollte? Ach, und ich vergaß, es gibt noch heftigen Gegenwind dazu!. Übernachtung: Camping Zum Vahrner See, 15 Euro, ziemlich einfache Sanitärs, keine Einkaufsmöglichkeit, aber Gasthof. |
Im Eisack- und Pustertal | 2. Vahrner See - Bruneck - Toblach (Zugtransfer) - Niederndorf (41,7 km) |
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6.00 Uhr Wecker, einpacken, spartanisches Frühstück (trockenes Brot von Vorgestern, Wasser und Frühstücksfleisch) und los. Mir ist klar, dass der Einstieg in das Pustertal nicht ganz ohne Anstrengung vonstatten gehen wird. Wir fahren ca. 6 km bergauf, ehe es nach Mühlbach hinab geht. Auch dieser Pustertal-Radweg ist brandneu, asphaltiert, super ausgeschildert und ohne Autoverkehr angelegt. Nur der Einstieg ist nicht ganz leicht. Wir fahren zunächst ein Stück auf der Hauptstraße in das Pustertal und sehen den ersten Hinweis, eine braune Tafel, an der ersten Tankstelle an dieser Hauptstraße an der Mauer rechts. Danach kann man sich nicht mehr verfahren. Wäre ich ein Profi-Fahrer, müsste ich aber heute sagen:"Ich habe heute schlechte Beine." Wir dachten, dass wir die paar Kilometer bis Bruneck schnell schaffen würden, aber daraus wird nichts. Ich glaube, dass ich heute die Hälfte der Strecke gelaufen bin, das heißt also, geschoben habe. |
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