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Am Inn 1. Landeck - Stams (48 km)
               
 

Nun sind wir wieder "in der Spur", bzw. wir fahren wieder nach der ursprünglichen Planung.
Sind früh aufgestanden und haben im gegenüberliegenden Bistro des Supermarktes gefrühstückt. Das spart Zeit, und heute soll es richtig heiß werden, da wollen wir lieber früh auf die Piste.
Das Wetter ist schön, der Himmel blau, es gibt eine gute Sicht und die lohnt sich!
Die Streckenführung auf unserem heutigen Abschnitt ist gegenüber der in unserem bikeline-Führer an einigen Stellen verändert worden, meist handelt es sich dabei um "Entschärfungen" von Steigungen. Z.B. geht es hinter Zams in etwa entlang der Eisenbahn, und nicht rechts hoch Richtung Kronburg; hinter Schönwies/Ried geht es nicht über die Bundesstraße, und vor allem hinter dem Abzweig nach Imst geht der Weg auf der rechten Seite des Inn weiter und nicht über Karres (ist aber auch noch möglich). Dieses letzte Stück (bis ca. Ötzbruck) ist brandneu und bleibt im Inntal, allerdings konnten auch dort einige Steigungen nicht vermieden werden. Der Radweg ist meist asphaltiert und vorbildlich ausgeschildert. Es geht insgesamt aber immer wieder auf und ab auf unserer heutigen Etappe. Dafür ist der Blick auf die Berge fantastisch, mal engere Abschnitte mit Felsen, mal sanftere grüne Berghänge! Und wieder begegnet uns immer wieder der inzwischen wohl fast unvermeidliche Jakobsweg. Ob als echte überlieferte Route oder ob als "Variante" in Tirol ... ob da wohl der schnöde Mammon dahinter steckt, den man verdienen will? ... Auf jeden Fall haben wir fest gestellt, dass unsere Route voll und ganz der Route des Jakobsweges entspricht! So, wie auch schon im letzten Jahr, als wir die Rhône entlang ans Mittelmeer gefahren sind. Wir liegen also voll im Trend, auch wenn wir ihn in diesem Jahr in der falschen Richtung fahren!
Wir sind froh, dass wir früh los gefahren sind, es wird wirklich ziemlich heiß. Das Tüpfelchen auf dem i ist das letzte Stück heute: der Anstieg zum Campingplatz in Stams. Dafür liegt dieser sehr idyllisch oberhalb des Klosters und des Inntales mit Blick auf die gegenüberliegenden Berge.
Stams besteht eigentlich nur aus dem Kloster und der berühmten Schule für Ski-Talente, ansonsten gibt es hier nichts zu sehen und auch nichts einzukaufen!
Also essen wir abends im Restaurant des Campingplatzes, wo wir auch morgen frühstücken werden.
Es gibt außer uns noch drei Reiseradler und ansonsten? Jawohl: meist Niederländer.
Übernachtung: Camping Stams, 21,11 Euro. Brötchen können bestellt werden.

 

Am Inn 2. Stams - Völs (bei Innsbruck) (33,5 km)
              
 

Der Wecker geht um 6.30 Uhr, Wir sind nach 1 Stunde 15 Minuten fertig mit packen und warten darauf, dass man frühstücken kann (ab 8.00 Uhr). Das ist dann überaus köstlich und reichhaltig. Wir wundern uns, wie viele Menschen genauso früh wach sind wie wir, es herrscht schon reges Treiben auf dem Platz.
Um 9.00 Uhr sind wir unterwegs. Heute geht es flach am Inn entlang, meist asphaltiert. Es läuft gut, die Morgenluft ist sehr angenehm. Es sind viele Leute auf dem Rad unterwegs, es ist Samstag und die Großstadt nah, das wird wohl der Grund sein. Das Tal wird zunehmend weiter und es gibt wieder ganz andere Blicke auf die Berge.  In Zirl versorgen wir uns mit etwas Vorrat für das kommende Wochenende, wir sind ja lernfähig und wissen von gestern, dass man rechtzeitig einkaufen muss!
Ein nettes junges Pärchen hilft uns bei der Wahl des Campingplatzes und wir fahren nach Völs.
Dies ist ein kleiner Platz hinter einer Pizzeria mit einfachen aber sauberen Sanitärs und guten Duschen. Schatten gibt es auch, was will man mehr!
Der Camping liegt mitten im Ort, gegenüber auf einem kleinen Hügel gibt es ein Freibad. Man kann mit dem Bus bequem nach Innsbruck hinein fahren, er fährt gegenüber dem Platz etwa alle halbe Stunde ab.
Vielleicht hätten wir besser das Schwimmbad aufgesucht, aber wir wollten uns Innsbruck angucken. Es war heiß, stickig und nur um das Goldene Dachl war wirklich Leben. Und das war natürlich Leben durch Touristengruppen aus aller Herren Länder. Die Geschäfte schließen selbst in dieser großen Stadt am Samstag mittags! Ausnahme: Souvenir-Läden. Nun ja, man guckt sich das Treiben an, genießt ein kühles Getränk in der Fußgängerzone der Altstadt und betrachtet dabei die vorbei flanierenden Menschen. Auch nicht schlecht! Schließlich marschierte dann noch die Polizeikapelle aus Oberösterreich auf und spielte ein Ständchen. Extra für uns ;-)
Ansonsten haben wir uns schon mal mit den Gegebenheiten des Bahnhofs vertraut gemacht, denn morgen geht es per Bahn hoch zum Brenner.
Zurück am Campingplatz nehmen wir die Gelegenheit wahr und essen eine Pizza. Dazu gibt es einen Südtiroler Rotwein, insgesamt sehr lecker.

Übernachtung: Camping Stigger Völs, 17 Euro.

 

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