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Am Rhein 1. Chur und die Rheinschlucht
           
 

Ursprünglich wollten wir die Aare bis Meiringen entlang fahren und dann mit "Aufstiegshilfe" von Bus und Bahn den Grimselpass, den Furkapass und den Oberalppass überwinden, um dann im Rheintal weiter zu fahren.
Doch die Wetterlage hält uns davon ab, es schneit bis in recht niedrige Höhen hinunter, in Disentis soll es 9 cm Schnee geben.
So ganz wollen wir uns noch nicht von unserer Idee verabschieden und so fahren wir nun mit Sack und Pack und dem Komfort unseres VW-Busses nach Chur, um dort im Rheintal auf Wetterbesserung zu warten und ggf. stationär einige Touren zu unternehmen.
Das Wetter bessert sich erst nach ein paar Tagen, doch vorher streifen wir durch den netten Ort Chur und gucken uns die Rheinschlucht zwischen Ilanz und Reichenau von der Bahn aus an. Meist handelt es sich bei den Eisenbahnlinien um eingleisige Strecken und die Bahnhöfe haben dann schon mal zwei Gleise. Wenn man dann auf Gleis 2 ankommt und es fährt gerade auch ein Zug auf Gleis 1 ab, dann steht man auf einem zeimlich schmalen "Bahnsteig" zwischen zwei Zügen und wartet, bis der fahrende Zug weg ist und den Weg frei gibt. In Deutschland undenkbar, aber hier völlig normal.
Rudi träumt zwischendurch von einer Fahrt mit einer der berühmten Schweizer Eisenbahnen - z.B. dem Bernina-Express, aber das würde auch nur bei guter Sicht Sinn machen. Also haben wir diesen Plan auf ein anderes Mal vertagt.
Übernachtung: Campingplatz Obere Au, Chur, am Rhein gelegen.  Zum Zentrum: Felsenaustraße bis zur Ringstraße, dann über die Brücke auf die andere Seite des Flüsschens Plessur, immer entlang dieses Flüsschens bis zur Gäuggelistraße, dort links bis ins Zentrum, ca. 3,5 km.

 

Am Rhein 2. Buchs(Ch) - Vaduz(Fl) - Feldkirch(A) - Zug nach Landeck(A) (38,5 km)
               
 

Das Wetter bessert sich, man sagt mindestens 3 Tage wärmeres und trockenes Wetter voraus und wir starten einen zweiten Anlauf. Den Bus können wir sicher und preiswert auf dem netten kleinen Campingplatz in Buchs/Werdenberg stehen lassen (3 CHF pro Tag).
Zunächst machen wir eine Stippvisite nach Vaduz, denn in Liechtenstein waren wir auch noch  nicht. Eigentlich fällt zur Schweiz kein großer Unterschied auf, kein Wunder, man hat die gleiche Währung usw.
In Vaduz herrscht ziemlicher Touristentrubel, außerdem finden hier gerade Welt-Gymnastikwettbewerbe statt. Alle möglichen Sportler-Gruppen aus Portugal, Deutschland, Kanada usw. machen das Bild noch bunter. Ich hole mir den offiziellen Stempel des Fürstentums Liechtenstein und lasse bei dieser Gelegenheit meine geliebten Rad-Handschuhe dort liegen, was ich leider viel zu spät merke. Na ja, ein bisschen Schwund ist immer!
Auf dem Rheindamm geht es dann Richtung Österreich, die Sonne verwöhnt uns. Auch hier übertreten wir wieder unbemerkt und völlig frei die Grenze. Das gefällt mir gut!
Feldkirch liegt in einem schmalen, schluchtartigen Felsental und macht einen interessanten Eindruck, doch es fehlt uns die Zeit, den Ort in Muße anzugucken, denn wir wollen noch den Zug nach Landeck bekommen, damit wir morgen im Inntal weiter fahren können.
Zugfahrt Feldkirch - Landeck: 27,40 Euro komplett (Freizeitticket)
Landeck liegt im Talkessel beim Zusammenfluss von Inn und Sanna. Der Charme dieses Ortes bleibt uns leider verborgen. Doch in der oberen Altstadt genießen wir dann noch den Abend bei einem Roten im Gasthof Greif, wo man auch gut draußen sitzen kann.
Der Campingplatz ist gut besetzt, mal wieder sind die Niederländer in der Überzahl. Eigentlich müssten die Niederlande zur Zeit ziemlich menschnleer sein, so viele Holländer sind unterwegs!
Es gibt hier viele Mountainbiker und Leute, die Rafting machen. Auch eine Gruppe Pfadfinder, die auf dem Jakobsweg sein könnte, ist hier. Eine schöne Mischung!

Übernachtung: Camping Riffler an der Sanna gelegen, 18 Euro. Zu erreichen: am Bahnhof links über die Hauptstraße nach Landeck, am Kreisel rechts über die Brücke, dann den Schildern folgen. Gegenüber ist ein großer Supermarkt, an der Ecke links eine Bäckerei.

 

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